Vario, Thermik‑Assistent, Thermik‑Hotspots, Luftraum und 3D‑Gelände auf einem reflektiven Display, das in der prallen Sonne besser lesbar wird statt schlechter. Entwickelt und flugerprobt in den Alpen.
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Das 4,2″-RLCD arbeitet ohne Backlight – es reflektiert Sonnenlicht wie E‑Paper, zeichnet aber flüssig genug für Wireframe‑Gelände in Echtzeit. Darunter: Barometer, GPS und eine IMU mit On‑Chip‑Sensorfusion, die das Vario von Pendel‑ und Beschleunigungsartefakten befreit.
Vier feste Ansichten – und deine eigenen
Alle Ansichten liegen auf einem Ring und sind mit einem Bedienelement erreichbar – mit Handschuhen, ohne Blindflug ins Menü.
Steigen und Sinken als Zahl, Balken und Ton – akustisch abgestimmt, damit die Ohren fliegen und die Augen draußen bleiben. Dazu Höhe, Höhe über Grund, Gleitzahl, Grundgeschwindigkeit und der integrierte Windfinder: Er schätzt Windrichtung und -stärke laufend aus deinen GPS-Kreisen, ganz ohne Zusatzsensor.
Zeichnet die Steigwerte deiner Kreise mit und zeigt, wo der Bart wirklich steht – inklusive Windversatz, damit der Kern beim Aufdrehen nicht davonwandert.
Draufsicht mit Track, Lufträumen, Straßen, Flüssen und Seen – darunter das Geländeprofil in Flugrichtung. Luftraum- und Kartendaten kommen von der SD-Karte und lassen sich jederzeit aktualisieren.
Das Gelände aus Höhendaten (HGT-Kacheln) als plastischer Schrägblick in Flugrichtung – die Kammlinie vor dir, bevor du sie siehst. Gerechnet in Echtzeit auf dem ESP32‑S3.
Schattiertes Relief von oben wie in der klassischen Kartografie: Nord oben, deine Position im Zentrum, dazu Straßen, Flüsse und Seen – und Stromleitungen samt Seilbahnen sind als Hindernisse eingezeichnet. Der Zoom springt per Doppelklick von 1 bis 12 km Bildbreite – vom Soaring-Nahbereich bis zur Streckenflug-Übersicht.
Neben den vier festen Ansichten (Thermik, Lufträume/2D, 3D und Relief) gestaltest du im Online-Editor bis zu vier eigene Zahlen-Screens: Kacheln frei anordnen, aus über 20 Messwerten wählen, dazu Vario-Balken, klassisches Rundinstrument und Kompass. Die fertige Datei lädst du direkt vom Handy per WLAN aufs Instrument – ohne Kabel, ohne Kartenleser.
Screen-Editor öffnen →Sicherheit
Das Gelände- und Luftraummodell läuft im Hintergrund weiter, egal welcher Screen gerade offen ist. Warnungen kommen als Sprachansage – kein Symbol, das man übersehen kann.
Aus GPS-Position und Geländekacheln rechnet das Instrument laufend die AGL-Höhe und meldet sich, wenn der Boden näher kommt als geplant.
Der aktuelle Flugvektor wird gegen das Geländemodell in Flugrichtung geprüft. Führt der Kurs in den Hang, warnt die Sprachausgabe, solange noch Zeit zum Reagieren ist.
Europaweite Hindernisdaten liegen auf der SD-Karte. Nähert sich der Kurs einem Seil oder einer Leitung unterhalb der Sicherheitshöhe, kommt die Warnung per Ansage – lange bevor das Hindernis zu sehen ist.
Luftraumgrenzen aus aktuellen OpenAir-Daten, Annäherungswarnung per Ansage. Jeder Flug landet automatisch als Log auf der SD-Karte – auch mehrere Flüge an einem Tag, ohne dass du daran denken musst.
Technik
Keine Exoten: Das Instrument setzt auf Komponenten, die sich in Flug- und Industrieanwendungen bewährt haben – mit RED-zertifiziertem Funkmodul.
Drehzahl, Abgastemperatur, Tankuhr und Betriebsstunden – per Funk vom Motor ins Cockpit, ohne ein Kabel durchs Gurtzeug. Und die komplette Para-Ausstattung fliegt mit: Vario, Thermik, Luftraum, 3D‑Gelände.
Motor-Screen
Springt die Drehzahl über 800 U/min, schaltet das Instrument von selbst auf den Motor-Screen – und nach dem Abstellen zurück auf die Ansicht, in der du vorher warst. Drehzahl und Höhe groß oben, Abgastemperatur, Fahrt und Steigen darunter, der Tankbalken rechts, Steuerkurs und Betriebsstunden immer im Bild.
Funkstrecke
Ein vergossenes Modul sitzt vibrationsfest am Rahmen – die Halterung klemmt an Rohre bis 18 mm Durchmesser –, misst direkt am Zylinder und funkt ins Cockpit. Eine 18650-Zelle reicht für bis zu 20 Stunden reine Motorlaufzeit. Kein Kabelbaum vom Motor zum Instrument, keine Steckverbindung, die sich losrüttelt.
Der vergossene Sender mit seiner Klemmhalterung – montiert in Minuten an jedem Rahmenrohr bis 18 mm.
Ein Typ-K-Fühler liefert die Abgas- oder Zylinderkopftemperatur. Die Drehzahl kommt vom induktiven Pickup – ein Draht ums Zündkabel genügt – oder alternativ vom Drehzahlausgang der Zündbox. Störimpulse filtert der Sender heraus.
Die Werte gehen per 2,4-GHz-Funk (ESP-NOW) ans Instrument. Einmal gekoppelt, hört dein fliteai nur noch auf deinen Sender – auch wenn am Startplatz ein zweites System funkt.
Steht der Motor länger als drei Minuten, legt sich der Sender selbst schlafen. Der erste Zündfunke weckt ihn wieder – ein Schalter am vibrierenden Motor wäre nur ein Teil mehr, das ausfallen kann.
Funktionen
Alles, was ein Bordbuch und ein Blick auf die Instrumente leisten – automatisch mitgeführt, in fünf Sprachen (DE/EN/FR/IT/ES).
Motor an: der Motor-Screen kommt von allein. Motor aus: zurück zur Ansicht von vorher. Kein Knopfdruck mit Gashand oder Handschuh nötig.
Bei laufendem Motor pausiert der Vario-Ton – unter Vollgas hört ihn ohnehin niemand. Nach dem Abstellen piepst die Thermik wieder wie gewohnt.
Warnschwellen für Temperatur und Drehzahl sind einstellbar. Wird eine überschritten, blinkt der Wert auf dem Motor-Screen – unübersehbar, auch im Augenwinkel.
Verbrauch pro 1.000 Umdrehungen und Tankvolumen einmal einstellen – das Instrument integriert den Verbrauch über die Drehzahl mit und zeigt den Rest. Getankt heißt: ein Menüpunkt, Tank voll.
Zählt nur, wenn der Motor wirklich läuft, und steht in der Kopfzeile des Motor-Screens. Für Wartungsintervalle einstellbar – auch wenn der Motor schon Stunden auf dem Buckel hat.
Ein Menüpunkt koppelt Instrument und Sender fest aneinander. Fremde fliteai-Systeme in Funkreichweite werden ignoriert – kein Übersprechen am Startplatz.
Basis
Die Paramotor-Edition ist keine abgespeckte Sonderversion, sondern das vollständige Instrument plus Motor-Telemetrie – mit Vario, Thermik-Assistent, Luftraum- und Geländewarnung, 3D‑Karte und Fluglog.
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